Montag, Januar 29, 2007

Weekend in HH.



Die DBA hat mich dann doch gnädigerweise Samstag morgen nach Hamburg befördert. Zur Abwechslung mussten die jetzt mal auf mich warten, da ich etwas festhing. Ein Haustürschlüssel (ich werde berichten) und ein zu großer Frischhaltebeutel verzögerte meine Sicherheitskontrolle und ich wurde dreimal ausgerufen. Es war das erste mal, dass ich meinen Namen über den Airportlautsprecher vernommen hatte und ich muss sagen: Es hört sich sensationell wichtig an!

Hamburg empfing mit 10 Grad und strahlendem Sonnenschein und mir wurde klar, warum das am Freitag abend nicht geklappt hat: Die Stadt litt unter Nieselregen und überfrierender Nässe und wollte sich mir so nicht zeigen. Tatsächlich habe ich bei mindestens 100 Besuchen die Stadt nur ein einziges mal im Regen erlebt.

Abends mit Silvi, ihren Mädels und Heiko wieder schön im Barprojekt gerockt, wo ein völlig drupper DJ sich selbst und seine CD-Sammlung gefeiert hat. Noch nie so eine wilde Mischung von Musikstilen in so kurzer Zeit gehört. Sehr unterhaltsam.






Heute abend in der Rekordzeit von 35 Minuten zurückgeflogen, dafür aber eine weitere halbe Stunde wegen einem kaputten Abfertigungsfinger auf dem Rollfeld gestanden. Wo ist da der Witz?

Zu Hause noch schnell für das Alternativ-Karneval-Auflegen im Arcari noch einen Titel bestellt, den ich immer vergessen hatte zu besorgen: "Marie" von Joachim Deutschland. Super Kracher: "Schlampe! Du Drecksau! Ich hoffe, es geht dir schlecht!" Dasselbe Sujet, dass Revolverheld in ihrem langweiligen Hit "Freunde bleiben" oder Daniel Cirera in "Fake Vegetarian Ex-Girlfriend" besingen, aber mit Vollgas und klaren Worten. Nur eben nicht Radioplay-tauglich... Wird bestimmt ein Burner am Altweiberdonnerstag.



Danach böser Hungeranfall und nach langer Zeit mal wieder Schinkennudeln gemacht. Nach einer Inspiriration von Miss Creezy. Danke, Creezy - war superlecker.

7 Comments:

Anonymous morticia said...

niedliche hamburger damen-posse!
joachim deutschland ist mir bislang nur auf viva bei "shibuya" unangenehm aufgefallen. der mann zeichnete sich durch eine urteils-vorhersehbarkeit sondergleichen aus und irgendwie verspricht der mir nur ärger. gehört habe ich den noch nicht, aber zumindest der textauszug klingt gut, mal youtuben und dann entscheiden...

11:22 AM  
Blogger Der_grosse_Transzendentale_Steini said...

Ja, der Typ ist glaube ich ein bißchen dämlich und irgendwie nicht ganz dicht. Der hatte auch mal ein Projekt, mit dem er rechte Bands wieder auf den Pfad der Tugend bringen wollte. Hat keine Sau verstanden, wie er das machen wollte. Seine Plattenfirma auch nicht.
Aber der Song ist prima...

11:33 AM  
Blogger Markus Quint said...

Ein zu großer Frischhaltebeutel? Nimmst du bei Wochenendausflügen immer Ersatzorgane mit?

12:38 PM  
Anonymous zoee said...

joachim deutschland ist klasse, wenn er nicht spricht, sondern nur singt. "marie" finde ich klasse - nicht so ein weichgespülter jungs-aus-gutem-haus-machen-einen-auf-bös-müll.

hamburg war am samstag wunderschön, stimmt! ich war auch da! :)

1:02 PM  
Blogger creezy said...

Ohhh, zu Dir komme ich auch mal essen!

7:05 PM  
Anonymous morticia said...

so, marie gehört und haha - wie werd ich "schlampe, drecksau, ich hoff es geht dir schlecht" wieder los? cooler titel, nur der metallic-sarottimohr, weshalb muss der seine ölige pelle zeigen? wie, is cool? ach ja, äh...stimmt ja! "schlampe, drecksau...." mist!

7:35 PM  
Blogger Der_grosse_Transzendentale_Steini said...

@mq: Nee, war anders mit dem Beutel. Aber so eine Leber als spare part wär nicht schlecht.
@zoee: So ein Zufall! :-)
@creezy: Ja, musst nur die Zeiten wissen.
@morti: Nicht wahr? Ohrwurm. Kann man beim Feiern auch schön vielstimmig gröhlen. Du musst natürlich Youtube angucken, ich habs nur gehört. Ist viel besser so,

10:49 PM  

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