Montag, September 11, 2006

Vom Kennenlernen und Verabschieden.

Freitag abend hatte ich einen schönen Grund, meiner Lieblingsstadt und Wahlheimat einen Besuch abstatten. Hamburg ist die tollste Stadt Deutschlands und ich dulde da keine Widerrede und lasse auch keinerlei Argumente gelten. Die Hamburger Mädels sind ja eh die besten und was so an Rockerkarren und -bikes dort rumfährt, führt mit Abstand die bundesweite Top-Ten an.




Das ist übrigens Dino, ein Doggen-Bordercollie-Mischling und (nach Carlos + Ammy natürlich) der großartigste Hund, der mich je um ein Stück Frühstücksbrötchen angeschnorrt hat. Hamburger Hunde scheinen auch toll zu sein.

Die Rückfahrt gestaltete sich wegen den ganzen schwulen Rentnern und holländischen Asphaltwarzen etwas zäh, dafür hatte ich ab Osnabrück einen lustigen Hitchhiker im Bus. Stan, der seit Wochen seinem Star Johnny Winter durch die Republik hinterher trampt (wusste gar nicht, dass der alte Saitenquäler-Albino noch unter uns weilt), hatte echt lustige Stories drauf und hat mich mit einem ausführlichen Einblick in das Leben eines professionellen Schnorrers unterhalten.




Abends war ich dann noch zu Sillys Auswander-Abschiedsessen bei ihren Eltern eingeladen. Trotz denkbar traurigem Anlaß ein sehr netter Abend - Sillys Mama hat den Wok kreisen lassen und wir durften alle noch mal große Prise Familyfeeling einsaugen, bevor dieses unstete Wesen morgen die lange Reise ans andere Ende der Welt antritt. Good luck, Kleines, und ich hoffe, dass Du dort schnell Menschen findest, die sich mindestens so doll über deine Ankunft freuen wie wir dich alle vermissen werden.



1 Comments:

Blogger Markus Quint said...

Johnny Winter Fan UND Tramper. Unglaublich, beide Spezies gelten seit vielen Jahren als ausgestorben.

11:31 nachm.  

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