Mittwoch, Juni 21, 2006

Spurensuche.

Heute ist eine ehemalige langjährige Freundin 40 geworden. Unglaublich, wir haben uns kennengelernt, als sie 21 war und waren über zehn Jahre zusammen. Warum kann ich mich eigentlich an so wenig erinnern? Warum kann ich einige Situationen abrufen aber finde die passenden Gefühle dazu nicht mehr? Es kann doch irgendwie nicht sein, dass manche Erinnerungen wie fahle Farbkopien abgelegt werden, aber manche Erlebnisse durch die geringsten Anlässe in voller Pracht und Blüte dastehen, als wenn es vor zwei Minuten geschehen wäre. War es zu wenig intensiv? Hab ich mich so verändert? Will ich mich vielleicht gar nicht erinnern und wenn ja, wer entscheidet das eigentlich? Und überhaupt: Wie muss ich mein Leben gestalten, damit ich mich in zehn Jahren noch lebhaft an heute erinnern kann?

Ob man mit sich selbst irgendwann mal Bekanntschaft schließt? Wahrscheinlich nicht.

3 Comments:

Blogger Bob said...

Du must Dir nur jeden Tag in den Arsch treten und sagen "Bob kann alles besser". Dann wirst Du mich auch in 10 Jahren noch aus vollem Herzen hassen:)

9:31 vorm.  
Blogger Der_grosse_Transzendentale_Steini said...

Sorry, Bobbyboy. Das Wort Hass kommt in meinem Vokabular leider nicht vor. Aber mach nur so weiter, vielleicht lern ich das ja noch... ;-)

10:03 vorm.  
Blogger Kühles Blondes said...

wasdennwasdenn, du schiebst`n depri und möchtest dich ausgerechnet in zehn jahren daran erinnern? na gut. fragen sie frau dr. berg. kein problem: du brauchst einen olfaktorischen reiz. geh raus und nimm eine nase von z.b. kaltem frittenfett.
das paßt ja zu deiner stimmung *gg
wenn ich mich irgendwann treffe, werd ich von dir grüßen.

1:26 nachm.  

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