Samstag, Juni 10, 2006

Les Volles.






Ging ja jetzt doch schnell mit der WM. Mal kurz nicht aufgepasst und schon ist sie da. Und dann auch noch so früh. 18.00 Uhr - heilige Scheiße, wie soll das gehen? Aber Wunder, oh Wunder: Was Ostern, Pfingsten, Weihnachten nicht schafft und wahrscheinlich auch einer Alieninvasion in Thüringen nicht gelingen würde - König Fussball hat tatsächlich ab 16.00 Uhr die Telefone im Laden lahmgelegt und allen Kunden einen Platzverweis erteilt. Gesammelter Abflug um fünf. Geil.

Die Frage "Wo gucken wir das Spiel?" hatte sich erfreulicherweise auch schon am Donnerstag final geklärt. LuckyStrike-Eventmanager Lars und Anke hatten genialerweise die ersten Sitzreihen im Les Halles geblockt und das hieß für mich und die Homies reservierte Plätze sowie Grillgut, Becks Partyfässer und Kippen satt für Nüsse. Ich hatte auch überhaupt kein Problem, diese VIP-Gaben dankend anzunehmen - nach 27 Jahren heavy smoking müssten in der BAT-Kundenkartei neben meinem Namen sowieso schon drei Bienchen stehen. Im LesHalles wars dann auch verflucht heiß, bumsvoll und eng. Ein Platz zum Wohlfühlen. Björn und seine Truppe fanden sich auch ein, echtes Family Business. Um sieben waren wir alle voll like no tomorrow.

In der Spielpause schön draußen gechillt und den Alkohol in der Rübe kurz aufgekocht. Torge wurde von einem fiesen Frittensittich attackiert, der ihm auf die schönen Krokostiefeletten geschissen hat.


















Das zweite Spiel (Mein Gott, die armen Polen - schon in den Testspielen von den eigenen Fans weggebuht und jetzt das. Ist wohl echt was dran, dass die Polen schmelzen) wurde dann gemütlich vor grünen Salattellern verbracht. Nicht, dass das irgendwie die drei Phosphatstangen mit Pommes-Majo und die 5 Liter Bier wieder gut gemacht hätte, aber es ist schön, einen vollwertigen und probiotischen Abschluß zu haben. Das stimmt den Körper milde.

Nach dem Spiel kurz auf der Ratinger dem Jelko, dem nettesten Kellner der Welt ein paar Zöpfchen geflochten, die neue Astra-Leuchtwerbung vom Ex-Gatz bewundert und dann mit Torge, Löffel und Ingbert vor dem blutleeren Ratingervolk auf die Terrasse vom Salon geflüchtet. Chillen bei Whisky Sour auf dem Klangteppich von Detlefs neuer Platte, die er an dem Abend präsentiert hat.







Feine Sache, der Abend. Mein für heute gebuchtes Renntraining im Hunsrück ist zwar für die Fische, aber das war klar. Ich wäre mit dem Restalkohol in den Knochen sowieso nur im Kiesbett gesteckt. Man kann nicht alles haben und WM in D ist nun mal nicht jedes Jahr.

2 Comments:

Blogger Kühles Blondes said...

oh, astra :)
das heißt, ich kann jetzt auch einmal
nach düsseldorf fahren ohne gefahr zu laufen, altbier trinken zu müssen.
wie auch immer das exirgendwas jetzt heißt. es ist jetzt schon meine lieblingskneipe in düsseldorf.

4:23 nachm.  
Blogger Der_grosse_Transzendentale_Steini said...

Sweetie, wenns nur das ist. Wir sind eine multikulturelle, aufgeschlossene und weltoffene Stadt. Auch wenn du aus einem verschissenen Hochtal der Anden kommen würdest und nur das Bier säufst, was dein Oheim dritten Grades aus Ziegen-Sackhaaren und Tollkirschen zusammenbraut - du würdest es hier mit Sicherheit irgendwo finden. 7 Grad kalt und auf einem 50er Tablett serviert.

3:27 vorm.  

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